Schöpfungsandacht in Deinschwang

Früchte der Erde oder kann ich Frucht sein?

Dass wir nicht alles in Deutschland anbauen können, ist jedem bekannt. Dass wir aber manche Obst und Gemüse Sorten nicht so einfach herbekommen, sollte schon immer wieder ins Bewusstsein gerückt werden. Zum Beispiel ist die Ananas ein sehr beliebtes Obst, aber ihre Ernte ist meist unter nicht menschlichen Bedingungen zu finden. Gerade in Südamerika herrschen immer wieder unterirdische Zustände, so dass wir Europäer mehr darauf achten sollten, wo wir etwas kaufen und ob der Gewinn tatsächlich auch bei den Menschen ankommt. Als Christen haben wir die Pflicht, den Nächsten ernst zu nehmen - und in diesem Falle sind gerade die verschiedenen Farmer und Bauern unsere Nächsten. Denn sie versorgen uns mit Köstlichkeiten aus der gesamten Welt. Es ist gut, dass wir miteinander handeln, so kann jeder seinen Lohn bekommen, den er verdient. Die EcoHelden wollten darauf aufmerksam machen, dass dies überall auch so umgesetzt gehört.

Wenn wir selber Frucht sein wollen, müssen wir genau dort ansetzen. Denn Frucht sein bedeutet, ich kümmere mich um meine Nächsten. Ich achte auf die Schöpfung Gottes. Ich achte auf die Natur, die in ihrer gesamten Vielfalt ein einziges Wunder ist. Es muss uns allen klar werden, dass wir dafür beten und handeln müssen. Denn dass wir in Zukunft genügend Früchte aus der Welt bekommen, liegt in unserer Verantwortung. Aber auch die Regierungen müssen einsehen, dass ihr Volk nicht nur die Früchte verkauft, sondern auch davon satt wird, bzw. dass auch alle davon leben können.

Früchte der Erde oder kann ich Frucht sein? Wir denken, beides gehört zusammen. Wir freuen uns auf die nächsten Schöpfungsandachten im Herbst.
Gemeindereferent Peter Denk und die Ecohelden.