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Aktuelles vom
Pfarrverband Lauterhofen

Familiengottesdienst am Sonntag, 29. Januar, 10 Uhr

"Wir sind im Herzen Jesu"

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst
mit Vorstellung der Erstkommunionkinder


Liebe Kinder, liebe Erstkommunionkinder,
liebe Jugendlichen, Eltern und Großeltern,

das Familiengottesdienst-Team des Pfarrgemeinderates Lauterhofen hat für Sonntag den 29.01.2023 um 10.00 Uhr einen Familiengottesdienst in Lauterhofen mit Vorstellung der Erstkommunionkinder zum Thema: "Wir sind im Herzen Jesu" vorbereitet.
Musikalische Umrahmung gibt’s natürlich von unserem Kinderchor - den Kirchenspatzen
Auf Eurer bzw. Ihr Kommen freuen wir uns sehr!


Aktiv mitwirken!

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen, aktiv beim Familiengottesdienst mitzuwirken. Kommt doch einfach zur Probe am Samstag, 28.01.23 um 15 Uhr in der Pfarrkirche Lauterhofen vorbei. Wir freuen uns auf Euch!





Weihnachtsaktion des Fördervereins

Bei der Weihnachtsaktion des Fördervereins „Freunde der Pfarrkirche Erzengel Michael Lauterhofen e.V.“ wurden geschmückte Secco-Flaschen verkauft. Die Aktion erbrachte den stolzen Erlös von 515,20€. Ein herzliches Vergelt‘s Gott an die Schreinerei Herteis für die gespendeten Deko-Holzglocken und an die beiden Verkaufsstellen „Styleconcept Martinique“ und die Gemeindebücherei, die noch weitere Deko-Artikel angeboten hat. Ein großer Dank gilt allen, die die Aktion unterstützt haben.





Am Samstag, 31.Dez. 2022, verstarb im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan

Papst em. Benedikt XVI.

Joseph Kardinal Ratzinger


Norbert Staudt

Er erblickte am 16. April 1927 als drittes Kind der Eheleute Josef und Maria Ratzinger in Marktl am Inn das Licht der Welt. Seine Kindheit war geprägt von einer liebevollen und tiefgläubigen Familie. Der Vater, ein Gendarm, wurde wiederholt versetzt. 1929 zog die Familie nach Tittmoning an der Salzach. Ende 1932 führte die Familie ein weiterer Umzug nach Aschau am Inn. Der fünfjährige Joseph besuchte dort die Schule und empfing in der spätgotischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die erste Heilige Kommunion. Nach der Pensionierung des Vaters zog die Familie nach Traunstein, wo sie ein kleines Bauernhaus erwarb. Als Zwölfjähriger folgte Joseph seinem Bruder Georg in das Traunsteiner Studienseminar St. Michael. Mit 16 Jahren erlebte er die Zerstörung der bayerischen Landeshauptstadt. 1943 war er mit den anderen Seminaristen als Flakhelfer eingezogen worden. Kurz vor Kriegsende entschloss er sich, nachhause zu gehen. Er beging damit Fahnenflucht und war sich der Gefahr, die ihm damit drohte, bewusst.
Bis 19. Juni 1945 war er in US-Kriegsgefangenschaft. 1946 begann er sein Theologiestudium, zunächst in Freising, dann an der Universität in München. Am 29. Juni 1951 empfing er zusammen mit seinem Bruder Georg und 38 weiteren Diakonen die Priesterweihe. Nach kurzer seelsorgerischer Tätigkeit in Münchner Stadtpfarreien entschloss er sich zu einer wissenschaftlichen Laufbahn. Er promovierte 1953. Vier Jahre später, mit 30 Jahren, wurde er Professor für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising. Später lehrte er an den Universitäten in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. 1962 begleitete der junge Theologieprofessor Ratzinger den Kölner Kardinal Josef Frings zum II. Vatikanischen Konzil und wurde zu einem der bedeutenden Konzilsberater. Am 25. März 1977 ernannte Papst Paul VI. den Regensburger Theologieprofessor zum Erzbischof von München-Freising. Im Münchner Liebfrauendom wurde er am 28. Mai 1977 zum Bischof geweiht. Als Leitspruch wählte er ein biblisches Wort: „Cooperatores veritatis — Mitarbeiter der Wahrheit“. Am 27. Juni 1977 nahm ihn Papst Paul VI. ins Kardinalskollegium auf.
Am 25. November 1981 berief ihn Papst Johannes Paul II. nach Rom und ernannte ihn zum Präfekten der Glaubenskongregation. In dieser Aufgabe war er mehr als zwei Jahrzehnte ein enger Mitarbeiter des Papstes. In seiner Amtszeit erschien auch der neue Weltkatechismus. Von 2002 bis 2005 war er auch Dekan des Kardinalkollegiums.
Am 19. April 2005 wurde er im Konklave zum Nachfolger des am 2. April 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II. gewählt. Der 265. Nachfolger des heiligen Petrus nahm den Namen Benedikt XVI. an. Nach 482 Jahren gab es damit wieder einen Deutschen auf dem Stuhl Petri. Mit seiner am 25. Dezember 2005 veröffentlichten ersten Enzyklika „Deus caritas est – Gott ist Liebe” setzte er eigene Akzente, die international ein großes positives Echo fanden.
Benedikt ist nicht nur der Name des neuen Papstes, Im September 2006 besuchte er seine bayerische Heimat. Hunderttausende begrüßten den Papst in München, Altötting, Marktl und Regensburg. Am 11. Februar 2013 hat er überraschend seinen Rücktritt vom Amt als Papst und Bischof von Rom zum 28. Februar 2013 verkündet. Diesen begründete er mit seinem fortgeschrittenen Alter und der damit verbundenen schwindenden Kraft.
Nach der Wahl von Franziskus (Jorge Kardinal Bergoglio) als seinem Nachfolger zog er sich als emeritierter Papst am 2. Mai 2013 in das Vatikankloster Mater Ecclesiae zurück. Benedikt XVI. war Mitglied mehrerer sozialwissenschaftlicher Akademien, wie der französischen Académie des Sciences Morales et Politiques. Er spielte Klavier und hatte eine Vorliebe für Klassische Musik von Mozart und Bach.

Gerhard Ehrl, Pfarrer

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